Landesverkehrsminister Hendrik Wüst zu Gast in Wesel

 DSC3450 klein

 

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst war Ehrengast auf der Mitgliederversammlung der MIT des Kreises Wesel. Diese Gelegenheit zum Austausch hat auch der Stadtverband Dinslaken gerne genutzt und den Ausführungen des Ministers aufmerksam gelauscht.

Es ist viel los in und um Dinslaken. Die Verkehrssituation auf den Dinslakener Straßen ist mehr als angespannt. Die A59, die B8 und die Hünxer-Straße sind in der Rushhour so stark frequentiert, dass der Stadt der Kollaps droht - wie Dr. Wolfgang Hüning, Beisitzer im Vorstand der MIT Dinslaken/Voerde, in einem schriftlichen Appell an den Verkehrsminister betont.

Die A59 beispielsweise: Eine wichtige Verkehrsader, die Dinslaken mit dem Flughafen Düsseldorf sowie das Ruhrgebiet und die Köln/Düsseldorfer Region verbindet, ist während der Hauptverkehrszeiten hoffnungslos verstopft. Die Blockierungen gepaart mit den fehlenden Möglichkeiten der Umfahrung sorgen dafür, dass auch die Dinslakener B8 mehr und mehr im Chaos versinkt.

In Spitzenzeiten benötigt man von Wesel bis zur Auffahrt der A59 im Schnitt 45 Minuten. Im Vergleich: Bei idealen Verhältnissen ist diese Strecke in 10 bis maximal 15 Minuten zu bewältigen. 

Zusätzliche Belastungen werden in Zukunft durch den wachsenden LKW Verkehr im Rhein Lippe Hafen
Wesel und durch die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes der
ehemaligen Steag in Voerde entstehen.

„Es besteht eine starke Dringlichkeit für eine Entlastung des Verkehrs auf der B8 in
Dinslaken“,  so Dr. Hüning weiter.

Der Stadtverband der MIT fordert deswegen Lösungen - und zwar bald. Es wird weiterhin eine Weiterführung der A59 gefordert, eine Tunnellösung in Dinslaken erscheint unrealistisch. 

Alternativ sollte die B8 3- oder gar 4-spurig zwischen Dinslaken und Wesel mit einer ampelgesteuerten Nutzung der Fahrspuren für den Berufsverkehr ausgebaut werden. Die Anbindung dieser Straße (B8) oder A59n an die A3 sollte zügig mit der Südumgehung in Wesel; der Umgehung in Friedrichsfeld, der L4n im Norden von Dinslaken und an eine Autobahnanbindung zwischen der A59 (Abfahrt Hiesfeld) und der A3 (Dinslaken Süd) im Süden von Dinslaken erfolgen. So könnte ein Großteil der Mobilität von und nach Dinslaken, Voerde, Hünxe und Wesel über die Autobahn A3 erfolgen.